Stimmungsvolle Herbstwanderung des TC Bergen-Enkheim
Diesmal wanderten sie nur mit: Die langjährigen Planer und Organisatoren der jährlichen Herbstwanderung des TCBE, Dieter Hinkel und Dieter Krebs, hatten diese Aufgabe für 2009 an Heinz Gerhard und Wolf Dieter Misch übergeben. Diese hatten sich als Wandergebiet das Kurhessische Bergland ausgesucht. 23 Mitglieder insgesamt trafen sich am 2. Oktober in Oberaula, wovon ein Großteil bereits am Vormittagsprogramm in Bad Hersfeld teilnahm. Hier fand zunächst ein historischer Stadtrundgang unter Führung einer orts- und geschichtskundigen Stadtführerin statt. Ein schmackhaftes Mittagsessen im Gasthof „Mückenstürmer“ rundete diesen Teil des Tages ab. Im Flairhotel „Zum Stern“ in Oberaula bereiteten sich alle Wandervögel mit Abendessen und gemütlichem Zusammensein auf den kommenden Wandertag vor.
Am Samstag, dem 3. Oktober, ging es dann auf die erste große Etappe. Die Organisatoren konnten hierfür den stadtbekannten Wanderführer Heinz Herget gewinnen, der sich wegen seiner tollen Sachkenntnis in Fauna, Flora und Historie, aber auch mit seinem Humor als wahrer Glücksfall erwies. Auf der dreistündigen Wanderstrecke nach Ottrau-Schorbach erfuhr die Wandertruppe viel Interssantes über das Kurhessische Bergland und seine Bewohner. In der historischen Steinmühle in Ottrau-Schorbach, die in 1592 erstmals erwähnt wurde, bis 1978 in Betrieb war und heute ein lebendiges Museum ist, gab es einen Rundgang mit dem Inhaber inklusive Inbetriebnahme aller Maschinen und Geräte in Mühle und Werkstatt. Danach eine deftige Brotzeit in den alten Wohn- Räumen der Mühle. Dem wurde insbesondere von den Liebhabern hessischer Hausmannskost außerordentlich zugesprochen! Die Rückwanderung zum Hotel erfolgte dann über eine alternative Route, um für das 3-Gänge-Abendmenü rechtzeitig zurück zu sein. Insgesamt deutlich über 20 Kilometer wurden an diesem Tag bewältigt!
Am Sonntag hieß es dann Koffer packen, Auschecken und Abfahren zum Treffpunkt für die Abschlußwanderung zur Burg „Herzberg“. Der Stammsitz der Freiherren von Dürnberg ist die größte Höhenburg Hessens mit einer langjährigen Geschichte. Leider spielte das Wetter nicht so mit, so dass die Wanderstrecke von den geplanten 3 Stunden (hin und zurück) doch deutlich reduziert werden musste. Das tat der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch, zumal die Burgführung, die persönlich vom Freiherrn von Dürnberg äußerst amüsant und humorvoll durchgeführt wurde, ein gelungener Teil des Besuches war. Schon wissen wir alle mehr über den Adel von Hessen und was sonst noch so dazu gehört! Nach einem gemütlichen Aufenthalt in der Burgschänke ging es dann am Nachmittag zurück nach Frankfurt.
Als Fazit ist zu berichten, dass die TC-Wandertruppe erlebnisreiche und spaßige 2 ½ Tage verleben konnte, die allerdings teilweise eine gute körperliche Konstitution verlangten. Da aber Tennisspieler natürlich sportliche Leute sind, gab es keine körperlichen Ausfälle…… Die Planung für 2010 wird ebenfalls wieder von H. Gerhard und W. D. Misch übernommen. Ziel noch nicht bekannt, aber Überraschungen sind nicht ausgeschlossen!
Die Saisoneröffnung ist gelungen!
Rund 60 junge und alte Tennisfans folgten der Einladung zum diesjährigen Tag der offenen Tür, den unser Clubtrainer Eike Matthies mit Liebe zum Detail vorbereitet hatte. Mittags startete dann bei weiterhin schönem Wetter das diesjährige Eröffnungsturnier. Es wurden Mixed als auch Herrendoppel ausgespielt. Dabeigab spannende aber auch ausgeglichene Spiele.
Um 18.00 Uhr standen scließlich die Sieger fest: Antonio Fino bei den Herren (2. v.r.) und Christiane von Scheven bei den Damen (4. v.l.).
Nach der Siegerehrung spielte die Gruppe „Dialima“ zum abschließenden Frühlingsfest, das unser Clubwirt Evangelos organisiert hatte.
Dass es allen Anwesenden gut gefallen hat, ist bei dem folgenden Bild selbstredend. Es wurde ausgelassen und lange auf der Terrasse getanzt und gefeiert.
Rückblick: Herbstwanderung 2008 im Hochsauerland
Im elften Jahr machten sich Mitglieder des Tennisclubs Bergen-Enkheim auf zu ihrer Herbstwanderung, die vom 26.- 28. September in das Hochsauerland führte. Bevor die Gruppe sich in dem traditionsreichen Wellness-Hotel Gnacke in Nordenau einquartierte, wurde die Atta-Tropfsteinhöhle in Attendorn, die größte ihrer Art in Deutschland, besichtigt. Ganz in der Nähe befindet sich der sogenannte Sauerland-Dom mit einem romanischen Turm aus der Zeit um 1200 und einem gotischen Langhaus aus dem 14. Jahrhundert. Am Samstag ging’s nach einer kurzen Busfahrt auf Schusters Rappen hinauf auf den Kahlen Asten, das „Dach Westfalens“, mit 841,9 Meter der höchste Berg im Rothaargebirge. Bei schönstem Frühherbstwetter wanderten die Tennisspieler dann über das Berghotel Hoher Knochen – hier wurde ein zünftiger Imbiss eingenommen – vorbei am Skilanglaufzentrum Westfeld zurück nach Nordenau. Am Sonntag führte Dieter Krebs die Gruppe nach Oberkirchen, und vor der Rückkehr zum Ausgangsort wurde noch gemütlich Rast gemacht im weit über die Region hinaus bekannten „Knusperhaus“. Herrliches Wetter, eine wunderschöne Landschaft und große Gastfreundschaft der Sauerländer Gastronomie hinterließen bei allen Wanderfreunden aus Bergen-Enkheim einen bleibenden Eindruck mit schönen Erinnerungen an ein gelungenes, harmonisches Wochenende.
Rückblick: Herbstwanderung 2007 in die Südliche Pfalz
Bei einem Treffen im Clubhaus des TC BE im Frühjahr 1998 wurde vom Vorstand und einigen Mitgliedern diskutiert, zusätzlich zum Tennissport neue für die Mitglieder attraktive Aktivitäten zu entwickeln. Hierbei machte Dieter Hinkel den Vorschlag, es mit einer Wochenendwanderung zu versuchen und setzte das Vorhaben noch im gleichen Jahr im Rheingau mit 15 Teilnehmern in die Tat um. Dass sich daraus eine Tradition entwickeln und sich eine Gruppe von Mitgliedern finden würde, die Spaß am Wandern, geselligem Beisammensein in einem harmonischen Kreis mit kulturellen und kulinarischen Komponenten haben, war anfänglich nicht abzusehen. In unterschiedlicher Zusammensetzung haben in den zehn vergangenen Jahren rund 70 Mitglieder, die meisten mehrfach, einige fast immer, teilgenommen. Ein Mitglied wurde gewonnen, das nur wegen der Wanderungen und der freundlichen Aufnahme bei der ersten Teilnahme eingetreten ist.
Für das Wochenende 19. bis 21. Oktober 2007 hatten die Organisatoren Dieter Krebs, der sich seit 4 Jahren aktiv an der Planung und Durchführung beteiligte, und Dieter Hinkel zur 10. Veranstaltung in die Südliche Pfalz eingeladen. Am Freitag, dem 19.10., traf sich ein Teil der Gruppe bereits am Vormittag im geschichtsträchtigen Speyer, um an einer Stadtführung und Dombesichtigung teilzunehmen. Hierzu war Herr Wolfgang Hübner engagiert worden, der sein umfangreiches Wissen interessant und kurzweilig vermittelte. Beim anschließenden Mittagessen im Ratskeller wurden Pfälzer Spezialitäten geboten. Danach ging es weiter zum empfehlenswerten Hotel Residenz Immenhof in Maikammer, hier war für die Teilnehmer das Arrangement „Schlemmen & Erholen“ gebucht. Nach Ankunft der restlichen Teilnehmer und Begrüßung durch die Hotelleitung und die Organisatoren wurde am Abend ein leckeres 3-Gänge-Menü eingenommen. Anschließend erinnerte Mario Milewicz mit einer Multimedia-Show an die Höhepunkte der neun vorausgegangenen Jahreswanderungen und erhielt hierfür viel Beifall. Am Samstag, dem 20.10., war die Hauptwanderung mit knapp 20 km geplant. Von Edenkoben ging es ca. 1 Stunde durch die Weinberge zur Ludwigshöhe (einer früheren Residenz der Bayerischen Könige) und weiter mit der Seilbahn zur 550 hoch gelegenen Rietburg. Es war zwar kalt, aber bei strahlendem Sonnenschein konnte man weit über die Pfälzer Weinlandschaft sehen bis hin zum gegenüber liegenden Odenwald. Die Wanderung ging dann weiter vorbei am Ludwigsturm zur Edenkobener Hütte ( einer stark frequentierten Wanderhütte), die nach 2 Stunden rechtzeitig erreicht wurde, um an reservierten Tischen die deftigen Pfälzer Gerichte (z.B. „Schiefer Sack“ oder Saumagen) einzunehmen.Gestärkt wurden weitere eineinhalb Stunden Wanderstrecke zurückgelegt. Am Ortseingang von Rhodt unter Rietburg überraschte uns Regina Krebs, indem sie den Kofferraum ihres PKW öffnete und 2 Flammekuchen zur Stärkung bereithielt. In dem schönen Weinort Rhodt laden die Winzer in vielen Straußenwirtschaften zum Verweilen und der Verkostung von eigenem Wein und kleinen Leckereien ein und verkaufen auch Obst, Nüsse und hausgemachte Marmeladen.Gerne hätte der eine oder andere noch länger verweilt, aber eine Wanderstunde war noch zu bewältigen. Im Hotel angekommen, konnten zur Regeneration Schwimmbad und Sauna genutzt werden, bevor der ereignisreiche Tag mit einem vortrefflichen 5-Gänge-Menü und lokalen Weinen gekrönt wurde. Am Sonntag, dem 21.10., war ein gut einstündiger Weg durch die Weinberge nach St. Martin geplant. Auch dieser Winzerort ist sehenswert. Am Rande der Hauptstrasse durchfließt ein kleiner Bach den Ort, beiderseits sind Winzerhäuser, Restaurants, Kunstgewerbeläden und erhöht die Ortskirche zu sehen. Hier wurde in der Gaststätte Winzerhof zu Mittag gegessen, bevor bei jetzt leichtem Regen der Rückweg angetreten wurde. Die bisherigen Organisatoren hatten am Vorabend angekündigt, diese Aufgabe in andere Hände zu legen. Dr. Klaus Schaeffer dankte daraufhin spontan im Auftrag aller Teilnehmer den beiden Herren, Dieter Hinkel für 10 Jahre und Dieter Krebs für die vierjährige erfolgreiche Planung und Durchführung sehr herzlich. Gleichzeitig wurde die Erwartung zum Ausdruck gebracht, dass die im Tennisclub zur Tradition gewordene Herbstwanderung auch weiterhin veranstaltet wird. Obwohl bis zur Schlussrast noch keine endgültige Zusage vorlag, zeichnet sich jedoch ab, dass sich ein neues Team finden könnte. Auch den bisher Verantwortlichen liegt daran, dass die Herbstwanderungen weiterhin stattfinden. Beide haben deshalb Engagement zugesagt, Dieter Krebs will im neuen Team mitarbeiten, Dieter Hinkel dieses unterstützen. Den bisherigen Organisatoren wurde jedenfalls bei der Schlussrast nochmals herzlich für eines der schönsten Wanderwochenende der letzten Jahre gedankt und ein Weinpräsent überreicht. (Dieter Hinkel)
Tennisclubbing - man muss die Feste feiern wie sie fallen..
Der TC Bergen-Enkheim ist ein Tennsiverein, der aber auch andere Freizeitmöglichkeiten bietet - eben weit mehr als "nur" Tennis!
Wir verfügen über eine Boulebahn und veranstalten gelegentlich Boule-Turniere. Von Zeit zu Zeit werden auch Rad- und Wandertouren, Grillabende, Vereinsfeiern und vieles mehr veranstaltet.
Während der jüngsten 950-Jahrfeier unseres Stadtteils Bergen-Enkheim schmückten wir auch einen Motivwagen, der beim Großen Festumzug mitfuhr ... mehr